Werkedition Bd. 23
(Briefe und Tagebücher Bd. 3)
An diesem Band wird noch gearbeitet.
Als sich Ellen Key und Lou Andreas-Salomé im Jahr 1898 das erste Mal treffen, sind beide beide bereits bekannte Schriftstellerinnen – kurz vor dem Höhepunkt ihrer Bekanntheit:
Ellen Key (1849–1926), schwedische Frauenrechtlerin und Pädagogin, feierte mit „Mißbrauchte Frauenkraft“ ihren ersten großen Erfolg in Schweden und in Deutschland,
Lou Andreas-Salomé (1861–1937), Schriftstellerin, Essayistin und Rezensentin, war mit ihren Büchern zu Friedrich Nietzsche und Henrik Ibsen und mit ihrer Sicht auf das moderne Frauenleben bekannt.
Es entstand eine herzliche Freundschaft – im Umfeld von Frauennetzwerken und „Wahltöchtern“, deren Zugewandtheit sich in diesen Briefen widerspiegelt.
Als Dritter im Bunde erscheint punktuell Rainer Maria Rilke, der sich im Jahr 1904 zusammen mit seiner Frau Clara als Gast von Ellen Key und ihren Freunden mehr als ein halbes Jahr in Schweden aufgehalten hat.
Bibliografisches (ET Mitte 2026)
35,80 Euro, ca. 320 Seiten
ISBN 978-3-937211-58-9 (Buch, 1. Auflage 2026)
ISBN 978-3-937211-61-9 (PDF-E-Book)
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Herausgeber
Heinz Kulas
Edith Hanke
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Inhaltsverzeichnis
Personenverzeichnis
Editorische Notiz
Die vorliegende Ausgabe ist eine ungekürzte Ausgabe aller vorliegenden Briefschaften.
Ausgabe
Originalausgabe
Eine Frage an unsere Leser
Gesucht wird die Bedeutung des Wortes »Covroboanti«.
Dieses Wort steht in einem Brief von 1908:
»Über meinen/m? Covroboanti aus Rom steckt das Tannenzweiglein, an dem so ein schönes Weihnachtsgeschenk für mich hing.«
Die Schreiberin ist eine Norddeutsche aus Bremen, die eng mit der Schwedin Ellen Key befreundet war. Die Adressatin ist Lou Andreas-Salomé, die wohl das Tannenzweiglein geschickt hat.
Das muss irgendein Gegenstand sein – kein Mensch jedenfalls, vielleicht ein Souvenir oder Ähnliches.

